Geschicklichkeitsverarmung




   



Copyright: 8.10.2008 by: Felix R. Kittel
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Über die Geschicklichkeitsverarmung
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Beschreibung: Abhandlung über die Geschicklichkeitsverarmung, die meist mit Aussagen zur Bewältigung, bestimmte Vorgänge darlegen und beschreiben.
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Der Fortschritt ist schon eine gute Sache.
Man mäht das Gras oder Getreide in der Nahrungsindustrie nicht mehr mit der Sense sondern mit einer mechanischen Maschine. Das macht unsere Nahrung billig, weil ein einzelner durch Maschinen so viel bewerkstelligen kann. Man möge sich vorstellen, was es kosten würde, wenn viele Arbeiter wie früher mit der Sense arbeiten müssten.
In der technischen Industrie ist es ähnlich. Es gibt zum Beispiel in der Autoindustrie Pressen die das Blech in seine richtigen Form bringen. Man möge sich vorstellen was es kosten würde, wenn viele Arbeiter das Blech mit einem Hammer in eine Form treiben müssten.
Doch nimmt die heutige Industrie, ob Nahrungs- oder technische Industrie uns das Geschick.
Der Fortschritt ist schön und praktisch, doch sollten Grenzen gesetzt werden. Es ist nicht ratsam alles zu Bewerkstelligen, was möglich ist. Zum Beispiel sind elektische Konservenöffner völlig unangebracht.
Generell sollte das normale Werkzeug für den normalen Gebrauch gefördert und erhalten bleiben, um das Geschick zu erhalten. Es gibt schon viel zu viel Sachen die einem das Leben zwar leichter machen aber völlig das Geschick des Menschen verarmen.Wie elektrische Luftpumpen für das Fahrrad oder sogar heute noch alltägliche umweltfeindliche Plastikausgüsse für Tetra-Packs usw.
Was Kinder angeht, ist es wichtig, Geschick, durch mehr Spielplätze, Sport und mechanisches Spielzeug, zu fördern.
Durch die technische Industrie wird heute durch Gameboys nur die Finger und das Gehirn geistlos, trainiert. Es gibt heute schon Kinder die nicht einmal Rückwärts laufen können.
Eine weitere Auswirkung gibt es selbst heute bei der Nahrungszufuhr.
Fertiggerichte sind eine Verarmung des Geistes und sind nur praktisch wenn man entweder zu faul oder keine Zeit zum Kochen hat. Ob diese gesund sind wage ich auch zu bezweifeln.
Das viele nicht kochen können ist wahrscheinlich auch ein Mangel an Geschick und eine Verarmung des Geistes in der Kindheit. Trotzdem ist es wiederum schwer etwas gescheites für einen einzelnen ohne viel Aufwand (im Verhältnis betrachtet) zu kochen, wenn man alleine wohnt. Das ist wiederum ein Mangel der Gesellschaft der durch Wohngemeinschaften gelöst werden könnte.

 
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