Defekt in der Weltwirtschaft




   



Copyright: 26.1.2007 by: Felix R. Kittel
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Über den Defekt in der Wirtschaft
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Beschreibung: Abhandlung über den defekt in der Wirtschaft, die meist mit Aussagen zur Bewältigung, bestimmte Vorgänge darlegen und beschreiben.
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Vor einiger Zeit teilte mir ein Freund mit, dass er in dem Fach „Wirtschaft" über die Fachhochschule gelernt hat, dass je teurer ein Produkt ist desto qualitativ besser dieses Produkt ist.
Das ist ein Faktor, der in unseren heutigen Zeit nicht mehr unbedingt gegeben ist. Es gibt viele billige Produkte, die im Vergleich wesentlich besser sind als teure.

Beispiel:
· Ich selbst wollte mir mal etwas gutes gönnen und kaufte mir statt einer billigen Pizza eine teurere von einer Luxusfirma. Als ich diese mir zu Hause machte, stellte ich fest, dass der Teig von dieser Pizza so miserabel war, dass er an die Qualität einer Billigpizza nicht im entferntesten heran kam.
· Bei Süßstoffcola von „Coca Cola" ist es ähnlich. Sie schmeckt einfach nicht richtig nach Zucker und ist teuer. Doch ist es möglich, dies zu bewerkstelligen. Ich selbst kaufe Süßstofflimonade bei der 1,5 Liter 0,39 Euro kosten. Und diese schmeckt absolut nach Zucker, wobei zu beachten ist, dass bei dieser auch die Geschmacksrichtung sehr gut umgesetzt ist.
· Um nicht immer neue billige Pfannen kaufen zu müssen, weil bei denen die Teflonbeschichtung immer so schnell abgeht, überlegte ich mir mal eine teurere Pfanne zuzulegen, um dadurch vielleicht doch Geld zu sparen, weil das ein Produkt durch Qualität und Langlebigkeit, resultieren kann. Das Resultat war, daß trotz 5 Jahre Garantie auf die Teflonbeschichtung, diese genauso schnell abging als bei einer billigen.


Grund dieser Problematik:
Grundliegendes:
Der Mensch glaubt an hohe Standards, die er mit dem Preis eines Produkts vergleicht.
Der Mensch ist bemüht, sich von einer scheinbar niederen Norm über teurere Produkte abzuheben oder wenigstens Produkte des allgemeinen Durchschnitts zu erwerben.
Diese Rechnung geht auch auf.
Der, der sich mit teuerer Markenware kleidet wird auch dementsprechend behandelt und beachtet. Auch wenn man jemanden zum Essen einlädt, zählt im Endeffekt der diesbezügliche Preis, der den Dank bestimmt.

Eigentlicher Grund:
Durch vorwiegend infiltrierende Werbung über psychologischen Tricks werden Produkte und Firmen in deren Bekanntheit und Qualität hochgepuscht.

Resultat:
Firmen, die sich über diese Methode hochgearbeitet haben, verlangen hohe Preise in Bezug zur eventuell niederen Qualität ihrer durch Psychotricks begehrten Produkte und beherrschen vorwiegend den Markt.
Somit werden diese Firmen durch ihren nicht berechtigten hohen Gewinn immer größer und schlucken die Kleinen.
Der Extremfall ist, dass die Großkonzerne alles übernehmen und absolut die Qualität und den dazugehörigen Preis eines Produkts setzen, gerade wie es denen passt.
Es würden sogar gute Produkte vom Markt verschwinden, mit denen man nicht viel Geld verdient. Dadurch würden entwickelte teure Produkte als Ersatz von diesen Produkten entstehen, die nur einen eventuell nicht nötigen hochgestochenen Luxus entsprechen.


Zur Korrektur dieses Problems könnte sein:
1. Verstärkte Haftungspflicht in Bezug eines Produktes.
2. Kostenpflichtige Prüfungen von Qualität und Lebensdauer eines Produktes in Bezug dessen Preises.
3. Haftungspflicht bezüglich der Werbungsinhalte eines Produkts.
Beinhaltet auch die Aufhebung der psychologischen Täuschungen von Werbungen zum Produkt. Beispiel: Der Begriff „hochwertig" ist nur gegeben, wenn es sich auf etwas bezieht, was sich von dem normalen Durchschnitt abhebt. Das wäre bei Nahrung zum Beispiel nur Bio-Kost, bei schneller Lieferung oder Verarbeitung nach der Ernte.

Zu 2:
Wenn ein Produkt aus billigen schlechten Produkten und oder schlechte Entwicklung in Bezug von Geschmack, Design, Funktion und Lebensdauer besteht, so darf der Preis dieses Endprodukts nicht teuer sein.
Wenn aber wiederum ein Produkt das Gegenteil aufweist, nur das es günstig bewerkstelligt wurde, darf das resultierende Endprodukt günstig oder teuer sein. Es ist nicht unbedingt der Produktionspreis, der dies vorgibt. Trotzdem muss ein Produkt das kosten dürfen, was eine teure Produktion resultiert. Mit Ausnahme von schlechter oder und übersteuerter Verwaltungs-, Personal-, Werbungs- -kosten. Besonders die Werbungskosten, die bewirken kann, dass ein schlechtes oder überteuertes Produkt durch Verblendung dann trotzdem stark verkauft werden kann.

 
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