4. Kapitel: Polarität




   



COPYRIGHT: 1999-2014 by: Felix R. Kittel
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Über die Polarität
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Beschreibung: Kapitel über die polaritären Wechselwirkungen im Menschen, wie sie richtig sind und wie man sie sich gesundheitlich zu nutze macht.
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Alles was einen Gegensatz in sind trägt, kann als Polaritär bezeichnet werden.
Diese Gegensätze haben dadurch auch ein Zuviel (+) und ein Zuwenig (-) in sich.
Allgemein gesehen, lässt sich aus den Gegensätzen wiederum schließen, dass die ganze Polarität nichts weiter ist als ein Zuviel und ein Zuwenig.
Überträgt man dies auf die Verhaltensweisen des Menschen, so ist das, was als richtig zu bezeichnen ist, die Ausschaltung eines Zuviels oder eines zu Wenigen.
Also besteht in übertragenen Sinn die Gesundheit eines Menschen daraus, sich so polaritär zu verhalten das kein Zuviel oder Zuwenig beziehungsweise keine zu starken Gegensätze entstehen.

Beispiel :

Ruhe oder Arbeite ich zum Beispiel nur, so kann das als Zuviel angesehen werden.
Ruhe und Arbeite ich, so ist dies viel und Zuwenig zugleich und ist die Ausschaltung der zu starken Gegensätze und somit als Harmonie zu betrachten.

Oder:

Nehme ich Zuwenig oder Zuviel Zucker in den Kaffee, so verhalte ich mich polaritär, da es meinem Geschmack nicht entspricht.
Nehme ich nun genauso viel Zucker in den Kaffee wie es meinem Geschmack entspricht so ist dies die Ausschaltung der Disharmonie und somit als richtig zu bezeichnen.
Doch ist hierbei zu beachten, dass das richtige Verhalten davon abhängt, ob der Instinkt des Menschen genug ausgeprägt und nicht gestört ist.

Betrachten Sie den Menschen und versuchen Polaritäten in ihm zu finden, so werden Sie feststellen, dass alle Polaritäten, die es am oder im menschlichen Körper gibt, als richtig zu bezeichnen sind.

Alle Polaritäten am oder im Körper sind links und rechts (z. B. Arme, Augen und Beine) und das ergibt in Summe wieder die neutrale Mitte, so dass in diesen Fällen die Disharmonie wieder ausgeschaltet ist, da links und rechts zusammen die Mitte ist und die Mitte wiederum ein neutral ist. Auch sind die Körperteile in der Mitte des Körpers, wie das Geschlechtsorgan, die Nase und der Mund nicht polaritär, da sie sich durch die Mittigkeit in der Harmonie des Menschen befinden.
Bei den inneren Organen hängt es nun davon ab, welche Organe sich von der Funktion oder Schwingung in Bezug zu anderen Organen ausgleichen, so dass diese als nicht polaritär zu betrachten sind.

Die Polarität lässt sich auch bei Körperdehnübungen ausnutzen und muss auch eingehalten werden, um eine neutrale Mitte zu erzielen, was bedeutet, dass bei Körperdehnübungen ein einseitiges Dehnen eine negative Wirkung auf den Körper ausübt, die nicht tragbar ist.
Das heißt, dass Sie nie ein Körperteil nur in eine Richtung dehnen sollten, sondern auch in die entgegengesetzte Richtung, um sich wie gesagt, nicht einseitig und disharmonisch zu dehnen.

Genauso ist es auch mit der geistigen Einstellung und mit dem materiellen Umgang, den ein Mensch ausübt.
Alles, was dabei wichtig ist, ist, dass man sich geistig und materiell immer in der Mitte befinden sollte und sich so verhalten sollte, dass kein Zuviel oder Zuwenig auftritt; denn alles andere entspricht nicht der Gesundheit eines reinen gesunden Menschen.

Beispiel der geistigen Einstellung

1. Es wäre falsch, aus Ersparnisgründen sogar auf Cents zu achten, wenn der Vorteil von diesem Ersparnis gering oder kaum von Bedeutung ist.

Anders wäre dies, wenn diese Sparmaßnahme zum Beispiel mit der Umwelt verbunden wird und deswegen von einer Materie wenig benutzt wird.
In diesem Fall ist die Ersparnis keine Ersparnis sondern eine umweltschützende Maßnahme, die auch ein Spareffekt in sich trägt.
(Außerdem ist dies wegen des Umweltaspektes als richtiger Umgang mit der Materie anzusehen.)
2. Es wäre falsch aus Ersparnisgründen auf Geld zu achten, wenn etwas anderes in der gleichen Art billiger ist, aber dafür der Umwelt schadet.

Beispiel des materiellen Umgangs

Es ist falsch für eine bestimmte Materie so viel Geld auszugeben, welche unter normalen Bedingungen nicht zu leisten ist oder diese eigentlich nicht notwendig ist, weil sie eventuell kaum benutzt oder ausgelastet wird.

Tipp: Entscheide dich erst, wenn du alle wichtigen Tatsachen oder Faktoren geprüft und zusammengefügt hast.

Polaritäres Verhalten als Harmonisierung:
(Harmonisierung von Seele, Geist, Körper)

Die Seele, der Geist und der Körper ist eine Einheit die zusammengehört. Deswegen dürfen diese von diesen einzelnen Elementen nicht durch Disharmonie getrennt werden, weil der Mensch ohne eines dieser Elemente nicht leben kann.

Um ein harmonisches Leben zu führen, ist es wichtig, dass die Aktivität der Seele des Geistes und des Körpers gleich stark vertreten ist.

Um dies zu realisieren, ist es nötig, die einzelnen Elemente gegebenenfalls zu aktivieren.
Doch ist hierbei auch zu beachten, dass der Mensch seelische, geistige und körperliche Veranlagungen hat und es somit verständlich ist, dass bei einen körperlichen Typ der Geist nicht so stark genutzt werden kann.
Trotzdem ist die körperliche Arbeit durchaus durch geistige Aktivität auszugleichen, nur wird in diesem Fall diese geistige Arbeit nicht so qualitativ sein wie bei einem geistigen Typ.
Doch spielt hierbei die Qualität der Ausführung nicht unbedingt eine Rolle, wenn sie für den Betreffenden als ausreichend oder maximal empfunden wird.
Wichtig ist nur, dass der Betreffende alle Elemente des Körpers nach dem Empfinden des diesbezüglichen Wertes gleich stark nutzt.

* Unter einer seelischen Aktivität ist zu verstehen, dass, das Wesen in einer großen Gefühlswelt lebt und auch spirituell aktiv ist.

* Unter einer geistigen Aktivität ist zu verstehen, dass, das Wesen seinen Geist durch nachdenken, Lernen, Lesen und durch sprachliche Kommunikation in Anspruch nimmt.

* Unter einer körperlichen Aktivität ist zu verstehen, dass, das Wesen seinen Körper von leicht bis stark gebraucht.

Eine seelische Aktivität ist meistens mit der Aktivität des Geistes gekoppelt und kann nur durch spirituelles Nachdenken oder richtige Philosophie aktiviert werden.
Ist ein Wesen vorwiegend seelisch, so sollte es seine geistige Aktivität nicht nur auf spirituelle Dinge beschränken, sondern ab und zu normale geistige Aktivität ausüben.
Außerdem ist es wichtig, dass der seelische Typ auch körperliche Aktivität ausübt.

Eine geistige Aktivität ist nicht unbedingt mit seelischer Aktivität gekoppelt.
Deswegen sollte der geistige Typ auch an Gefühle und an körperliche Aktivität denken.

Ein körperlicher Typ sollte unbedingt an geistige und seelische Aktivität Denken und diese so gut es geht ausüben.

 
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